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La "Isola di Sant'Antioco",

109 qkm wilde, unberührte Natur inmitten eines azurfarbenen Meeres...

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Geografische Lage:

Sant'Antioco, ehemals Sulci, ist eine vorgelagerte Insel im äußersten Südwesten Sardiniens.

>Karte von Sant'Antioco<

Die Insel gehört zum Sulcitano-Archipel und ist über einen drei Kilometer langen Damm durch die "Flamingo-Lagune" von Sant'Antioco mit der Mutterinsel Sardinien verbunden. Etwa 80 km von der Hauptstadt Cagliari entfernt ist sie mit einer Oberfläche von ca. 109 qkm die größte aller Sardinien vorgelagerten Inseln und die viertgrößte Italiens. Auf der „Isola“ gibt es zwei kleine Städte, Sant’Antioco mit ungefähr 12000 Einwohnern sowie Calasetta mit nur 2700 Seelen und andere kleinere Ortschaften, die hauptsächlich im Sommer, eigentlich nur zur Saison, bewohnt sind (Maladroxia und Cussorgia).

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Der Strand von Maladroxia

Kurzbeschreibung:

Die Insel, unberührt vom Massentourismus, zeichnet sich durch eine größtenteils wilde und ursprüngliche, mediterrane Natur aus. >Fotos< Mit einer Vielzahl von weitläufigen Sandstränden und wunderschönen Felsküsten bietet die Insel Sant'Antioco Bademöglichkeiten für jeden Geschmack. Nach einer Untersuchung des ADAC gehört das Meer um Sant'Antioco übrigens zu den saubersten im Mittelmeer überhaupt. Besonders beeindruckend ist das Farbspiel des Meeres von blau nach türkis, je nach Lichteinfall, wie man es sonst nur von Bildern aus der Karibik kennt. Wasser- und Lufttemperatur legen einen Badeurlaub von Mai bis weit in den Oktober hinein nahe. Zahlreiche Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Appartements direkt am Meer, im Inselinneren oder auch in den Orten Sant'Antioco und Calasetta bieten das passende Ambiente für jeden Geschmack.

Aber auch für Kulturliebhaber, Wassersportler und Naturfreunde hat die Insel einiges zu bieten. Informieren Sie sich unter "Aktivitäten" über das aktuelle Angebot aus den Bereichen Sport, Kultur und Wellness. Lassen Sie sich in der Fotogalerie einige Eindrücke der Insel vermitteln! Informieren Sie sich schon jetzt, welche Bars, Cafés, Restaurants und Nightlife empfehlenswert sind.


Kulturgeschichtlicher Hintergrund:

Der Hauptort Sant'Antioco, am Golf von Palmas, liegt zu Füßen der erst vor kurzem restaurierten Su-Pisu-Burgruine (Forte Sabaudo 1812), die hoch oben über der Stadt thront. Früher gehörte der alte Hafen mit zu den wichtigsten Abfertigungsplätzen des Mittelmeerraums für Frachtgut. Kostbare Metalle und Mineralien aus allen Minengebieten der Region liefen hier aus dem „Porto“ aus. Die Stadt liegt zudem auf einer nicht unbedeutenden archäologischen Stätte: auf den Resten einer der ältesten phönizischen Siedlungen Sardiniens (8. Jh. v. Ch.) die später unter römische Herrschaft fiel. Dafür zeugt ein noch fast intaktes labyrinthartiges Tunnelsystem mit Reihen von Nischen unter der Altstadt. Einige Häuser bedienen sich sogar noch heute der antiken Grabkammern als Keller. Öffentlich zugänglich sind allerdings nur die Katakomben der „Basilica di S. Antioco“ und die Grotten neben dem ethnografischen Museum. Sehenswert sind außerdem die punische Nekropolis und ein phönizisches Tophet. Die zweite kleine Stadt heißt Calasetta und liegt vis-à-vis der „Isola di San Pietro“. Von Calasetta aus ist es nur eine kurze Schifffahrt zum Hafen von Carloforte. Gegründet wurde das Städtchen, in dem Ligurier und Genuesen angesiedelt wurden, erst 1770 unter Carlo Emanuele III. Charakteristisch ist die streng geometrische Anordnung der Straßen, die von einem Ingeniere Belly entworfen wurde. Ein großer Turm aus Vulkangestein steht nicht weit entfernt.