Kurzbeschreibung:
Die Insel, unberührt
vom Massentourismus, zeichnet sich durch eine größtenteils
wilde und ursprüngliche, mediterrane Natur aus. >Fotos<
Mit einer Vielzahl von weitläufigen Sandstränden und
wunderschönen Felsküsten bietet die Insel Sant'Antioco
Bademöglichkeiten für jeden Geschmack. Nach einer Untersuchung
des ADAC gehört das Meer um Sant'Antioco übrigens zu
den saubersten im Mittelmeer überhaupt. Besonders beeindruckend
ist das Farbspiel des Meeres von blau nach türkis, je nach
Lichteinfall, wie man es sonst nur von Bildern aus der Karibik
kennt. Wasser- und Lufttemperatur legen einen Badeurlaub von Mai
bis weit in den Oktober hinein nahe. Zahlreiche Ferienhäuser,
Ferienwohnungen und Appartements direkt am Meer, im Inselinneren
oder auch in den Orten Sant'Antioco und Calasetta bieten das passende
Ambiente für jeden Geschmack.
Aber auch für
Kulturliebhaber, Wassersportler und Naturfreunde hat die Insel
einiges zu bieten. Informieren Sie sich unter "Aktivitäten"
über das aktuelle Angebot aus den Bereichen Sport, Kultur
und Wellness. Lassen Sie sich in der Fotogalerie
einige Eindrücke der Insel vermitteln! Informieren Sie sich
schon jetzt, welche Bars,
Cafés, Restaurants und Nightlife empfehlenswert sind.
Kulturgeschichtlicher Hintergrund:
Der Hauptort Sant'Antioco,
am Golf von Palmas, liegt zu Füßen der erst vor kurzem
restaurierten Su-Pisu-Burgruine (Forte Sabaudo 1812), die hoch
oben über der Stadt thront. Früher gehörte der
alte Hafen mit zu den wichtigsten Abfertigungsplätzen des
Mittelmeerraums für Frachtgut. Kostbare Metalle und Mineralien
aus allen Minengebieten der Region liefen hier aus dem „Porto“
aus. Die Stadt liegt zudem auf einer nicht unbedeutenden archäologischen
Stätte: auf den Resten einer der ältesten phönizischen
Siedlungen Sardiniens (8. Jh. v. Ch.) die später unter römische
Herrschaft fiel. Dafür zeugt ein noch fast intaktes labyrinthartiges
Tunnelsystem mit Reihen von Nischen unter der Altstadt. Einige
Häuser bedienen sich sogar noch heute der antiken Grabkammern
als Keller. Öffentlich zugänglich sind allerdings nur
die Katakomben der „Basilica di S. Antioco“ und die
Grotten neben dem ethnografischen Museum. Sehenswert sind außerdem
die punische Nekropolis und ein phönizisches Tophet. Die
zweite kleine Stadt heißt Calasetta und liegt vis-à-vis
der „Isola di San Pietro“. Von Calasetta aus ist es
nur eine kurze Schifffahrt zum Hafen von Carloforte. Gegründet
wurde das Städtchen, in dem Ligurier und Genuesen angesiedelt
wurden, erst 1770 unter Carlo Emanuele III. Charakteristisch ist
die streng geometrische Anordnung der Straßen, die von einem
Ingeniere Belly entworfen wurde. Ein großer Turm aus Vulkangestein
steht nicht weit entfernt.
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